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Sören hat die hohen Erwartungen übertroffen!

Der VfL Sindelfingen war der Ausrichter der 57. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften U20 vom 20. bis 22. Februar 2026.

Foto: LG Filder

Die besten Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 2007 und 2008 suchten in den verschiedenen Disziplinen im Sindelfinger Glaspalast ihre Meister. Qualifiziert hatten sich 872 Nachwuchssportler/innen aus 257 Vereinen. Integriert in diese Veranstaltung fanden die Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Männer, Frauen, U18 und U20 mit fast 200 gemeldeten Teilnehmern im Floschenstadion statt.
Als einziger Athlet vom TSV Köngen konnte Sören Butter im Hochsprung die geforderte Mindestleistung von 1,95 Meter erfüllen. Zehn weitere Hochspringer, sieben davon mit einer Bestleistung von mindestens zwei Metern, waren gemeldet.

Sören, der seit Jahresanfang für die LG Filder startet, schaffte die "Quali"-Höhe am 04.01.2026 in Offenburg und ging in seinem ersten U20-Jahr, bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft, als Außenseiter in den Wettkampf. Es ging bei dem Neu-Köngener am Sonntagnachmittag in erster Linie darum, sich im Kreise der besten U20-Hochspringer Deutschlands zu behaupten und wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Bei der männlichen U20 war die Anfangshöhe im Hochsprung 1,85 Meter, bis einschließlich 1,95 Meter wurde um fünf Zentimeter gesteigert. Es ging also gleich richtig zur Sache. Nach Aussage seines Trainers Rene Struensee behinderten die Rückenprobleme, die er sich beim Weitsprung zugezogen hatte, Sören nicht.

Von den elf Gemeldeten waren neun Athleten am Start. Sören kam super in den Wettkampf. Die 1,85, 1,90 und 1,95 Meter übersprang er jeweils im ersten Versuch. Die nächste Höhe waren die 1,99 Meter. Zweimal scheiterte der junge Athlet, bevor beim dritten Anlauf die Latte liegen blieb. Sören stellte damit einen neuen erstklassigen Vereinsrekord auf und belegte einen sensationellen 4. Platz in seinem ersten U20-Jahr. Wie von Rene zu erfahren war, sahen die ersten beiden Versuche über die nächste Höhe (2,03 m) vielversprechend aus.

Den Titel sicherte sich Jan Ungeheuer vom Turnklub Grevenbroich vor Johannes Böcher von der LG Emstal Dörpen (beide 2,07 m) und Lasse Zumsande von der LG Emstal Dörpen (2,03 m). Für die ersten vier waren es persönliche Bestleistungen.

Sören kam zu Jahresbeginn mit einer Bestleistung von 1,91 Metern nach Köngen und steigerte sich innerhalb von nur wenigen Wochen um acht Zentimeter.

Wir gratulieren Sören und Coach Rene zu dieser megastarken Leistung. Das war spitze!