Am ersten Juliwochenende fanden im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid die Deutschen U18- und U23-Meisterschaften statt. Von Freitag bis Sonntag ging es im gleichen Stadion in den Altersklassen U16 und U20 um die deutschen Meistertitel. Gemeldet waren über 1800 Teilnehmer/innen aus 493 Vereinen.
Im Hochsprung der männlichen U20 haben 14 Athleten die geforderte Mindestleistung von 1,96 Meter geschafft. Acht davon überquerten bereits 2,00 Meter oder mehr. Einen Platz unter den besten deutschen Nachwuchshochspringern in der U20 sicherte sich der Neu-Köngener Sören Butter (BL: 1,99 m). Wichtiger als die Platzierung dürfte für Sören und seinen Trainer Rene Struensee der erste Sprung über zwei Meter sein.
Am Samstagnachmittag startete der Wettbewerb. Klarer Favorit war Jacob Thomä von der Eintracht Frankfurt e.V. mit einer Bestleistung von 2,20 Meter.
Für Sören, der gut in Form war, verlief der "Ausflug" nach Bochum nicht wie gewünscht:
Nachdem die Süddeutschen Meisterschaften aufgrund der extremen Hitze abgesagt wurden, musste der junge Hochspringer aus gesundheitlichen Gründen in Bochum auf einen Start verzichten. Wie von Rene zu erfahren war, reiste das Erfolgsduo bereits am Freitag in die kreisfreie Stadt im mittleren Ruhrgebiet. In der Nacht zu Samstag war es Sören so übel, dass an einen Start beim Hochsprung nicht zu denken war. So traten die beiden enttäuscht die Heimreise an.
Für Sören, der ins Jahr 2026 mit mehreren persönlichen Bestleistungen und einigen Vereinsrekorden toll gestartet ist, war es sehr enttäuschend, dass er bei den zwei wichtigsten Wettkämpfen des Jahres sein Können nicht zeigen konnte. Nach seiner Absage waren noch elf Teilnehmer am Start. Hätte Sören alle Höhen bis einschließlich 1,95 Meter, eine Höhe, die er schon mehrfach überquerte, jeweils im ersten Versuch übersprungen, hätte er den 7. Platz in seinem ersten U20-Jahr belegt.
