Der TSV Köngen musste sich gegen Großengstingen mit 26:31 (9:12) geschlagen geben. In einer Partie, in der die Köngener Defensive über weite Strecken ordentlich arbeitete, wurden vor allem die zahlreichen Zeitstrafen zum Problem. Immer wieder kämpfte sich der TSV zurück ins Spiel, wurde durch erneute Unterzahlsituationen jedoch ausgebremst. Am Ende fehlten die nötige Durchschlagskraft und die Konsequenz, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Dabei starteten die Köngener durchaus ordentlich in die Begegnung. In der Abwehr fand die Mannschaft zunächst gute Lösungen und konnte den Gegner immer wieder vor Herausforderungen stellen. Allerdings gelang es im Angriff zu selten, die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Durch die vielen Zeitstrafen wurde es zusätzlich schwierig, den Spielfluss aufrechtzuerhalten und Druck auf die gegnerische Defensive auszuüben. Trotz des Rückstands ließ sich der TSV nicht abschütteln und kämpfte sich immer wieder heran. Doch gerade in diesen Phasen warfen die erneuten Unterzahlsituationen die Köngener zurück. So ging es mit einem 9:12 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte der TSV Moral und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelang es den Köngenern, den Anschluss herzustellen und die Partie offen zu halten. Doch sobald die Mannschaft auf dem Weg war, das Spiel wieder enger zu gestalten, machten die zahlreichen Zeitstrafen die Aufholjagd erneut schwer. Im Angriff fehlten in Unterzahl die nötigen Räume und Anspielmöglichkeiten, um regelmäßig zu klaren Torchancen zu kommen. Großengstingen nutzte diese Phasen, um den Vorsprung zu behaupten und weiter auszubauen.
Auch wenn die Defensive phasenweise überzeugte und die Mannschaft immer wieder Kampfgeist bewies, reichte die Leistung über die gesamte Spielzeit nicht aus. Vor allem in der zweiten Halbzeit gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. So musste sich der TSV Köngen am Ende mit 26:31 geschlagen geben.
Für die kommenden Spiele gilt es nun, die positiven Ansätze in der Abwehr und den gezeigten Kampfgeist mitzunehmen. Gleichzeitig muss die Mannschaft an ihrer Disziplin arbeiten, denn die vielen Zeitstrafen kosteten nicht nur wertvolle Spielzeit in Gleichzahl, sondern bremsten auch die wiederholten Aufholversuche aus. Um solche Spiele künftig erfolgreicher zu gestalten, muss es dem TSV gelingen, seine Comebacks konsequenter zu Ende zu spielen und sich für den eigenen Einsatz zu belohnen.
