Handball

C2-Jugend weiblich

Unser Team

Interview mit Trainerin Anna Klingler

Wenn du deine Mannschaft am Anfang der letzten Saison mit dem Zustand am Ende der Runde vergleichst: Wo hat das Team den größten Sprung gemacht?

Da ich die Mannschaft erst seit dieser Saison trainiere, kann ich keinen Vergleich zur Vorsaison ziehen. Der größte Fortschritt ist für mich, dass wir aus Spielerinnen aus Unterensingen und Köngen eine gemeinsame Mannschaft aufgebaut haben. Wir befinden uns zwar noch in der Findungsphase, lernen uns aber von Woche zu Woche besser kennen.

Mit dem Wechsel der Jahrgänge im Sommer habt ihr entweder neue Spieler dazubekommen oder seid in eine höhere Jugend aufgestiegen. Wie setzt sich das aktuelle Team zusammen?

Unser Team besteht aktuell aus 17 Spielerinnen aus den Jahrgängen 2012 bis 2014. Der Großteil der Mannschaft gehört dem Jahrgang 2013 an, ergänzt durch drei Spielerinnen des Jahrgangs 2012 und eine Spielerin des Jahrgangs 2014.

Im Jugendbereich geht es nicht nur um Punkte. Wie balancierst du den Ehrgeiz, Spiele zu gewinnen, mit dem Ziel, jeden einzelnen Spieler individuell weiterzuentwickeln?

Das ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Natürlich macht es Spaß, Spiele zu gewinnen, aber für die Entwicklung der Mädels ist vor allem die Spielpraxis entscheidend. Mir ist wichtig, sie einzubinden, offen mit ihnen zu sprechen und ihnen zu helfen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und herauszufinden, auf welche Weise sie den besten Beitrag für die Mannschaft und die Gemeinschaft leisten können.

Auf welches Spiel oder welches Event in der kommenden Saison freust du dich mit deiner Jugend am meisten?

Mein größtes Saison-Highlight wird es sein, die Mädels im Trikot auf dem Spielfeld zu sehen und über jedes einzelne Tor von ihnen zu jubeln. Zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln, Spaß am Handball haben und als Mannschaft zusammenwachsen, ist für mich das Schönste.

Wie schaffst du es neben dem harten Training, dass deine Mannschaft als echte Einheit auftritt und der Spaß im Vordergrund bleibt?

Ein perfektes Rezept dafür habe ich nicht, da wir als Team noch am Anfang unserer gemeinsamen Reise stehen. Mir ist es aber wichtig, dass die Mädels neben dem Training auch Zeit miteinander verbringen und sich besser kennenlernen. Durch gemeinsame Erlebnisse – wie unser Wochenende in Österreich, bei dem wir auch zusammen gekocht haben, oder gemeinsame Aktivitäten wie Freibadbesuche und Eisessen – wächst der Zusammenhalt Schritt für Schritt.
 

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